Wanderung – Sachsenburg

Tourlänge: 7km
höchster Punkt: 300m
Anstieg: 180m
Zeit: 2 Std.
Mittelschwer

Bereits in der Jungsteinzeit war die Region besiedelt. Später, im Mittelalter verlief im Tal eine wichtige Handelsstraße. Hier durchbricht auch die Unstrut die Höhenzüge Hainleite und Schmücke – und öffnet damit den Weg vom Südharz ins Thüringer Becken. „Bewacht“ wurde diese von der Oberen und der Unteren Sachsenburg – den Wächtern der Thüringer Pforte.
Die Burgruinen erheben sich auf einem strategisch wichtigen Punkt – dem sogenannten Wächterberg, einem Bergsporn der Hainleite. Die Burgen haben eine wechselvolle Geschichte mit ungewöhnlich vielen Besitzerwechseln hinter sich. Den Landgrafen von Thüringen gehörten die Burgen zunächst. Nachdem diese ausgestorben waren, übernahmen die Grafen von Anhalt und später die Wettiner. Erbaut wurden die beiden Anlagen vermutlich zwischen 1250 und 1350 – und das nur 500 Meter voneinander entfernt. Schon von weitem sieht man die beiden Bergfriede aus dem bewaldeten Gebiet herausragen. Ab der Mitte des 15. Jahrhundert trennte sich die Funktion der Burgen.

Blick auf die Unstrut

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