um den Steingraben Bad Berka

Auf Romy´s Spuren bin ich heute, mit den Wanderfreunden Heike & Peter unterwegs. Zusammen sind wir die Tour „um den Steingraben Bad Berka“ gewandert.

Karte und GPS-Track


Karte um den Steingraben Bad Berka

Anfahrt und Parken: Start- und Endpunkt ist der Sportplatz Tonndorf

  • Zieladresse mit dem Auto: Das Schloss, 99438 Tonndorf

Wegbeschreibung


Vom Parkplatz am Sportplatz zum Schloss Tonndorf


Vom Parkplatz geht es aufwärts in Richtung Schloss,

Gemeinschaftsprojekt „Schloss Tonndorf“ – man baut hier eine Lebensgemeinschaft mit Kindern und Erwachsenen auf und pflegt das Gemeinschaftsleben unter anderem dient dieses Projekt auch dem Erhalt des Schlosses und der Pflege des 15 ha großen Grundstücks. Hier lädt man auch zu verschiedenen Veranstaltungen gerne ein.

Schloss Tonndorf
Vom Schloss Tonndorf zur Salzkopfhütte


Durch das Tor vom Schloss, geht es links über einen privaten Weg vorbei an Stallungen, Bitte nicht fotografieren! Über einen Waldweg geht es in Richtung Tiefengruben, vorbei an einer Gartenanlage.
Tiefengruben wird dann rechter Hand etwas gestreift. Am Ende des Weges, geht es rechts aufwärts, überquert die Straße und dann den Bach „Beche“. An den zwei Weiden geht es nach links in Richtung Bad Berka. Wir wandern über Naturwege und Feldwege, folgen den Steingraben bis ins Wohngebiet von der „Robert-Koch-Allee“ in Bad Berka, hier sind wir dann etwas früher rechts abgebogen. Nach überqueren der Robert-Koch-Allee, folgt man dem Weg in Richtung Zentralklinik.

Vorbei führt der Weg an der Klinik für Orthopädie, etwas weiter kommen wir auf die Harthallee, dieser folgen wir dann bis zur Salzkopfhütte.

Von der Salzkopfhütte zur Sophienheilstätte


Nach einer kurzen Pause und einem warmen Schluck aus der Kanne, geht es dann weiter in Richtung Sophienheilstätte, welche wir am Ende der Harthallee erreichen.

Sophienheilstätte

Die Klinik wurde nach der Gründung am 14. Oktober 1898 mit der Unterstützung der Großherzoglichen Familie von Sachsen-Weimar-Eisenach in einem Waldgebiet oberhalb von München, heute ein Ortsteil von Bad Berka, errichtet. Benannt wurde sie nach der kurz zuvor verstorbenen Großherzogin Sophie von Oranien-Nassau. Das Haus diente zunächst als Kureinrichtung zur Behandlung Tuberkulosekranker. Bis 1911 stieg die Zahl der Betten auf 200. Ab 1924 begann die Umwandlung der Kurheilstätte in eine klinische Heilstätte, um neue Behandlungsmethoden und entsprechende operative Eingriffe für Lungenkranke vornehmen zu können.

Die Lage der Sophienheilstätte, ist wenn man es mal so ausdrücken will oder möchte, ideal. Man könnte, wenn man wollte hier sicher etwas daraus machen.
Zu oft werden solche Objekte der Natur überlassen, zu Schade, kann ich da nur sagen… aber überzeugt Euch selber…

Entlang auf der Adolf-Tegtmeier-Allee bis zu der Schwesterntreppe und diese hinab, verlassen wir die Heilstätte.

Von der Sophienheilstätte zur Münchner Hütte


Wenn Ihr die Stufen herunter gegangen seit, dann ist man in München angekommen, so klein ist doch „Deutschland“ ….
Angelockt vom Geruch gebratener Mandeln und Waffeln geht es in Richtung Rittergut München, welches mitten in der grünen Idylle des Weimarer Landes liegt.

Treten Sie ein durch das schmiedeeiserne Tor und spüren Sie die ritterliche
Qualität, die hier mit erdig-wilden und sinnlichen Düften von urigem Gemäuer,
von frischem Heu, lieblichen Kräutern und köstlicher Thüringer Gastlichkeit in der Luft liegt.

Linker Hand vom Rittergut führt uns der Weg vorbei am Parkplatz in Richtung Münchner Hütte. Hier legten wir eine kleine Brotpause mit frischem Obst von Heike ein. Beim Snack konnte man Alpakas und Shetland Ponys beobachten.

Von der Münchner Hütte zum Ausgangspunkt


Der Weg führt uns zurück in Richtung Ausgangspunkt, nach einigen Schritten hat man einen schönen Blick auf das Schloss Tonndorf. Der Wanderweg führt gerade nach Tonndorf, hier hält man sich anfangs etwas rechts und dann links, der Schulstraße folgen wir bis zum Ende. Hier gehen wir dann rechts bis zur Schlossstraße, am Fuß der Straße stehen die Kreuze „Die feindlichen Brüder“.

Die feindlichen Brüder

Lit. F. Störzner: nach den Überlieferungen sollen sich am Platze früher
drei Kreuze befunden haben; Flurname: ‘Bei den Kreuzen’ ‘An der alten
Heerstraße’; die Denkmale standen auf einem kleinen Hügel und werden
im Volksmund ‘Die feindlichen Brüder’ genannt; nach einer Sage sollen
sich hier zwei Söhne eines Tonndorfer Burgherrn wegen des Erbes
gegenseitig umgebracht haben.

Nun sind es nur noch ein paar Schritte bis zum Parkplatz.

Fazit


Für diese kleine Rundtour von 14 km, mit einem Schwierigkeitsgrad, welchen ich als leicht einstufe, solltet Ihr 4 Stunden einplanen. Bei gutem Wetter sicher noch etwas mehr. Die Wege sind größtenteils Wald- und Feldwege. Die Tour hat einen Gesamtanstieg von 320 m, der höchste Punkt liegt bei 390 m.

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